| die tios kriegen auch n bisschen ab! |
| in Mallasa |
Ich habe sogar ein "Habbi Bördei" gesungen bekommen und natürlich "Cumpleaños Feliz". Also am Ende war der Tag für mich dann doch noch gerettet. Abends waren wir noch feiern und am nächsten Tag war ich dementsprechend kaputt, hab den halben Tag im Bett verbracht und nen Kuchen gebacken.
Am Sonntag waren wir dann noch im Park von Mallasa picknicken.
Mallasa ist ein Dorf so 20 Minuten von La Paz entfernt und neben dem Park gibt es einen Zoo und Motocross. Abends ging es dann schon wieder weiter: der 16.Juli ist Tag von La Paz, dementsprechend wurde im Zentrum gefeiert, getanzt und getrunken. Da viele deshalb am nächsten Tag nen "Chaqui" (Kater) haben, wird das Feiern einfach mal vorverlegt und um 12 gibt es ein Feuerwerk.
Es war ein einziges Gedränge und Geschubse, vor allem in den Seitenstrassen. ich hab mich ein bisschen gefühlt wie auf einem Festival, nur die Musik war natürlich traditionell: es lief viel Cumbia und Reggaeton. Am ganzen Prado (der Hauptstrasse) entlang waren Essens- und Getränkestände aufgebaut. Die Typischsten davon: Anticucho, Rinderherz mit Kartoffeln (hört sich sehr fies an, aber ich hab mich letztendlich doch getraut, es zu probieren und es schmeckt echt gut), Hamburguesas, also Hamburger und Té con té, eine Mischung aus Singani, dem typischen bolivianischen Schnaps, Schwarztee, Honig/Zucker und eventuell Zitrone. Ist sehr lecker, ich mag das Getränk auf jeden Fall lieber als Glühwein. Normalerweise ist in Bolivien der Konsum alkoholhaltiger Getränke auf der aaaaStrasse ja verboten, umso mehr schienen die Paceños an dem Tag zu trinken... Um 12 gab es dann das Feuerwerk (die sind hier übrigens immer echt schön!) und die Hymne von La Paz wurde (mehr oder weniger lallend) gesungen.
Den Montag hab ich persönlich nicht mit Chaqui verbracht, sondern mit viiiel Essen beim Brunchen mit Freunden, Pizza essen bei Johannes mit den Chasquileuten und abends einem Film :)
| Anticucho-Stand |